Maschinenverleih – Die Arbeit erleichtern

Während der Gartenarbeiten haben wir für verschiedene Tätigkeiten die ein oder andere Maschine benötigt. Vieles kann man natürlich auch mit Muskelkraft leisten, oftmals kann man sich aber mit einer Maschine viel Kraft und Zeit sparen.

Welche Maschinen haben wir geliehen:

– Minibagger 1.9t für das Einebnen des Grundstücks sowie zum verteilen der ersten beiden LKW’s Oberboden
– Raupendumper Canycom S100 zum Verteilen von Auffüllmaterial und Oberboden

Gemietet haben wir die Maschinen bei MV Maschinenvertriebs GmbH Marco Gast in Forchheim, Oberfranken (http://www.mv-maschinen.de/).
Die Kosten pro Tag belaufen sich sowohl für Bagger als auch für Dumper auf ca. 100€. Dazu kommt noch die Lieferung und Abholung.

Speziell der Raupendumper hat uns sehr viel Arbeit erleichtert, der Dumper ist selbstladend und kann ca 0,5-0,7 m3 Erde pro Fuhre transportieren. Für die vergleichbare Menge wären ca. 7 Schubkarrenladungen notwendig, allein das befüllen der Schubkarren würde sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

Pro Tag kann man mit dem Dumper ca. 30-40 m3 Erde verteilen.

Projekt Natursteinmauer

Nach der Winterpause ging es bereits im Februar los, den Garten auf ein anständiges Niveau zu bringen. Damit dies am Ende eine halbwegs ebene Fläche ergibt, mussten wir dort, wo wir keine Mauerscheiben gesetzt haben, ein Stützmauer bauen. Aufgrund der relativ niedrigen Höhe (60cm an der höchsten Stelle) und der Optik haben wir uns für eine Trockenmauer aus Muschelkalksteinen entschieden.

Anbei einige Tips, die man hierbei beachten sollte, je nach Untergrund/Anforderungen hat man natürlich immer noch etwas Spielraum:

– Mauer auf Mineralbetonfundament setzen. Fundament sollte auf beiden Seiten um 2/3 breiter sein als die Steine selbst.
– Steine Nachbearbeiten bzw. Verkeilen, so dass Sie gut aufeinander sitzen und nichts wackelt
– Mauer mit ca. 10% Neigung zum Hang bauen (Entweder  Fundament bereits neigen oder jede Steinreihe um ca. 1cm nach hinten versetzen). Je nach Lastfall, also der Menge an Druck die auf die Mauer wirkt, hat man hier etwas spielraum.
– Hinter der Mauer sollten ca 10cm Drainagekies eingebracht werden, anschließend ein Gartenvlies, damit die Erde nicht zwischen den Schotter gespült wird. Dies verhindert, dass Wasser an der Mauer ansteht und Frostschäden auftreten können

Die Steine haben wir bei der Baustoff Union gekauft, Preis pro Tonne ca 160€ netto (reicht für ca 2qm), dazu kommt dann noch einiges an Mineralbeton sowie das Vlies.

Garage und Hofeinfahrt

Nachdem unsere Fundamente gegossen wurden, wurde nun auch unsere Garage geliefert. Das ganze dauerte nur etwa 1 Stunde, dann stand die Garage. Wir haben unsere Garage mit vormontierter Elektrik bestellt, und mussten so nur noch die Zuleitung im Verteilerkästchen anklemmen.

Nachdem die Garage nun stand, konnten wir mit der Fertigstellung der Hofeinfahrt beginnen. Die Pflastersteine hatten wir ja schon vor einigen Monaten bestellt. Vorab: Ich bin kein Profi, sondern lediglich Hobby-Landschaftsgärtner, und habe die Arbeiten nach bestem Wissen und Gewissen ausgeführt. Das dies vielleicht nicht unbedingt alle gängigen Vorschriften erfüllt, ist mir bewusst.

Zuerst habe ich den Anschluss für die Abwasserrinne vorbereitet, das heißt, an die richtige Position gesetzt. Anschließende die ACO Rinne laut Einbauempfehlung des Herstellers setzen. Wir haben uns für die “günstige” ACO Self Serie entschieden. Diese ist PKW befahrbar und für ca 22€/m im Baumarkt oder beim Baustoffhändler zu erhalten. Die Rinne selbst hat ein Wasserspiegelgefälle (also eigentlich kein Gefälle) und wir in der Waage eingebaut. Ich habe die Rinne auf ca 10cm Beton gesetzt und jeweils die Reihe Pflaster vor und nach der Rinne ebenfalls fest auf Beton gesetzt. Damit wird die Rinne auch noch von außen gestützt, was hoffentlich zur Haltbarkeit der Rinne beiträgt.
Die Rinne immer vom Abfluss weg setzen, denn dieser ist ja fix. die Rinne aus Polymerbeton lässt sich problemlos mit der Flex (Winkelschleifer) kürzen, die Abdeckung mit der Eisensäge.

Nachdem die Rinne gesetzt war, konnte ich beginnen den Untergrund vorzubereiten. Der Mineralbeton wurde bereits vor einiger Zeit vom Landschaftsgärtner unseres Vertrauens mit einem schweren Rüttler (500KG+) verdichtet. Ich habe lediglich die obere Schicht korrigiert (Höhen ausgeglichen) und mit einem kleinen Rüttler  nochmals verdichtet.

Die Ausgangshöhe habe ich so gewählt, dass 8cm Pflaster und ca 4cm Split eingebaut werden können. Durch das Abrütteln der Pflastersteine verdichtet sich der Split um ca 1-1,5 cm. Also etwa 10,5 cm unter fertiger Höhe (OK Pflaster).

Anschließend den Split aufbringen und abziehen. Dafür habe ich mit Richtschnüren gearbeitet und hatte zwei Eisenrohre die ich als Führung ins Splitbett gelegt habe. Nach dem Entfernen der Führungsrohre die entstandene Rinne mit Split auffüllen.

Pflastersteine setzen (wir haben MALTA Quartett von Röckelein), mit Quarzsand ausfugen und anschließend Abrütteln. Dafür haben wir einen 160KG Rüttler mit Gummimatte (wichtig, da das Pflaster sonst beschädigt wird) verwendet.

Anbei noch Fotos vom Ursprungszustand bis zur fertigen Hofeinfahrt.

 

 

Fundamente für ZAPF Fertiggarage

Einige Zeit ist vergangen, seit ich hier den letzten Artikel geschrieben habe. Aktuell stehen wir kurz vor der Lieferung unserer ZAPF Fertiggarage, weshalb ich ein paar Sätze zum Erstellen der Fundamente beitragen möchte.

Grundsätzlich erhält man nach Abschluss des Kaufvertrages mit Zapf den Fundamentplan. Wir haben uns für eine ZAPF Garage im Maß 6 x 3 m entschieden. Als Sonderausstattung haben wir ein Sektionaltor mit elektrischem Antrieb, ein Elektropaket (Kabel und Beleuchtung schon fertig verlegt), sowie eine Artica, damit die Garage nicht so schnell verwittert aussieht.

Die Fundamente können entweder von der Firma Zapf erstellt werden, oder alternativ selbst vergeben werden. Im Nachhinein betrachtet würde sich das vermutlich preislich nichts nehmen, wenn man nicht einen super Billigen Rohbauer oder Landschaftsgärtner findet, welcher einem die Fundamente erstellt. Natürlich kann man die Fundamente auch in Eigenregie erstellen, zu beachten sind hierbei aber die entsprechende Tiefe (ohne Bagger geht nichts), die Armierungen, die Höhen (1 % Gefälle von hinten nach vorne) sowie die Vorbereitung der Entwässerung.

Nach dem Erstellen der Fundamente werden diese von einer Baufirma im Auftrag von Zapf kontrolliert, ob die Abmessungen sowie die Höhen stimmen.

Anbei noch ein paar Fotos zur Fundament Erstellung.

Bilderupdate – nach dem Einzug

Nach dem Einzug ist der Bau ja bekanntlich noch lange nicht vorbei. Inneneinrichtung, Küche, Außenanlagen, uvm.

Deshalb gibt’s heute ein paar aktuelle Bilder der letzten Wochen. Was ist passiert:

– Küche eingebaut
– Glasabtrennungen für Dusche wurden montiert (geliefert und montiert von Glas Schaller)
– Sockel mit Bitumen abgedichtet
– Sand aus Aushub günstig erstanden und zum Auffüllen des Geländes verwendet (ca 108 Kubikmeter Sand)
– Leistensteine setzen lassen und Untergründe für Pflaster vorbereitet (vom Landschaftsbauer durchgeführt)
– Revisionsschächte erhöht mit Adapterringen

Teilnahme an Blog-Wettbewerb

Ich wurde von einem bekannten Blogger angeschrieben, bei seinem Wettbewerb “Bester Hausbau-Blog 2013” (www.haus-bau-blog.de) mitzumachen.

Deshalb möchte ich hier eine kleine Vorstellungs unseres Blogs schreiben, warum gerade unser Blog der Beste ist, bzw. aus welchem Grund wir diesen Blog ins Leben gerufen haben:
Zuerst war der Blog dafür gedacht, unsere  Familie, Freunde und Bekannte laufend über den Baufortschritt zu Informieren. Schnell merkten wir aber, dass während der Planung und der Bauphase viele Fragen auftauchen, die man nicht immer direkt im Internet recherchieren kann. Deshalb haben wir begonnen, allelei nützliche Informationen zu sammeln und vor allem unsere eigenen Erfahrungen zu veröffentlichen.

Unser Blog hilft hoffentlich einigen Bauherren weiter, Ihre Wünsche und Träume umzusetzen.

Was uns von anderen Blogs unterscheidet? Wir sind komplett werbefrei um dem Besucher nur die wirklich relevanten Informationen schnell auffindbar zu machen. Die einzigen Firmen die bei uns in Artikeln erwähnt werden, sind die ausführenden Firmen unseres Bauträgers, sofern von den Firmen gewünscht.

Weiterhin viel Spaß beim Lesen
Daniel & Cathrin

Woche 27 – Hausübergabe

19.12.2013 – Der große Tag ist gekommen, die offizielle Hausübergabe mit unserem Bauleiter hat stattgefunden. Die Übergabe hat ca 2 1/2 Stunden gedauert, wir hatten viele Dinge bereits vorher geprüft und falls Mängel aufgefallen sind, diese festgehalten. Alles in allem hatten wir keine gravierenden Mängel, lediglich kosmetischer Art.

– Treppenstufe beschädigt -> Wird getauscht
– Außenputz verwaschen -> Hausseite wird im Frühjahr komplett neu verputzt
– Fenstergriffe beschädigt/zerkratzt
– Heizkörper beschädigt (Macke)

Dies waren aber auch schon die gröbsten Mängel. Alles wurde ins Übergabeprotokoll aufgenommen und mit einem Betrag in € bewertet. Diese Summe wird von der Abschlussrechnung abgezogen und von uns einbehalten. Die Mängel sollen bis zum 25. Januar erledigt sein.

Weitere Infos zum Einzug/Einbau der Duschkabinen sowie aktuelle Fotos folgen in den nächsten Tagen.

Woche 26 – Die letzten Arbeiten

13.12.2013 – So langsam neigt sich die Bauphase dem Ende zu und der Übergabetermin rückt näher. Die letzten Arbeiten der Handwerker werden durchgeführt. Diese Woche wurden viele Kleinigkeiten erledigt, die noch offen waren.

– restliche Fliesenarbeiten zu den Innentüren hin
– Silikonarbeiten
– Rauchmelder wurden montiert
– der kleine Riss im Estrich wurde verharzt
– Kellerfenster wurden eingestellt und Abhebeschutz für Lichtschächte montiert

Außerdem wurden wir informiert, dass die Treppenstufen am Mittwoch, den 18.12. montiert werden, nachdem der Termin am 09.12. nicht geklappt hat.

Wenn dies nach Plan klappt, werden wir am 19.12. die Hausübergabe mit unserem Bauleiter durchführen.

Woche 25 – Eigenleistung Malerarbeiten Treppe

08.12.2013 – Gestern haben wir unsere Treppe lackiert, denn eigentlich sollten morgen, am 09.12., unsere Treppenstufen montiert werden. Leider habe ich bereits am Donnerstag von unserem Bauleiter die Information bekommen, dass sich der Termin verschiebt. Neuer Termin für die Treppenstufen ist jetzt KW51, also die letzte volle Arbeitswoche vor Weihnachten. Nichtsdestotrotz haben wir uns entschieden, die Treppe bereits zu lackieren und anschließend die Baustufen wieder zu montieren.

Wir haben auf Empfehlung von Andreas vom www.hausbau-blog.org den Lack “Dickschutz” von Südwest verwendet. 0,7 l reichen für das Treppengerüst aus. Zu kaufen gibt’s diese Farbe zum Beispiel bei Prosol in Nürnberg. Wir haben uns für den Farbton “anthrazit” entschieden. Sieht super aus und ließ sich sehr schön verarbeiten. ACHTUNG: Der Lack ist lösemittelhaltig, weshalb für ausreichend Belüftung gesort werden sollte. Kinder sollten sich in dieser Zeit vielleicht nicht unbedingt im Haus aufhalten.

Woche 25 – Bodenbelag Keller

08.12.2013 – In den letzten beiden Wochen haben wir in den beheizten Kellerräumen schon einmal Fliesen verlegt. Dies hat den Vorteil, dass wir nun den Kellerflur und den großen Kellerraum “sauber” haben, denn der Estrich staubt doch recht ordentlich. Die unbeheizten Kellerräume haben wir noch nicht gefliest, da dort die Restfeuchtigkeit im Estrich noch zu hoch ist.

Vor dem Fliesen haben wir die Heizung natürlich abgestellt, denn der Boden sollte nicht aufgeheizt sein, wenn Fliesen verlegt werden. Außerdem ist zu beachten, dass frischer Estrich mit Tiefgrund vorbehandelt werden muss, sonst entzieht der Estrich dem Kleber zu schnell die Feuchtigkeit. Ich habe hierfür den Knauf Spezial Haftgrund verwendet, diesen habe ich nach Anleitung verdünnt (ca 1:3). Aufgebracht habe ich den Haftgrund mit der Rolle, ging auch recht fix.

Am nächsten Tag haben wir dann mit dem Fliesen begonnen. Zum Schneiden der großen Fliesen (30 x 60 cm) haben wir uns einen Fliesenschneider aus dem Baumarkt geliehen. Da nichts anderes in der Größe da war, mussten wir uns mit einem Nassschneider begnügen. Einerseits kann man hier sehr saubere Kanten schneiden, andererseits gibts aber auch viel Wasser-Sauerei und es dauert länger als wenn man die Fliesen bricht (Trockenschneider).

Die Fliesen haben wir im Baumarkt erstanden. Beim Kauf darauf achten, dass alle Fliesen aus einem “Brand” sind, denn Fliesen können in unterschiedlichen Bränden leicht unterschiedliche Muster haben. Für den Keller haben wir uns hier im niedrigen Preissegment bewegt, aber für 11€/qm haben wir doch sehr schöne, neutrale Fliesen gefunden. Für diesen Preis kann man zwar keine durchgefärbten Fliesen erwarten, aber optisch sind die Feinsteinzeug-Fliesen sehr schön. Durchgefärbte Fliesen haben wohl den Vorteil, dass selbst bei abgeplatzer Oberfläche der Schaden nicht so sehr auffällt, da der Rest der Fliese ja die gleiche Farbe hat.

Beim Fliesenkleber haben wir auf den Lugato Spezial Fliesenkleber von Hornbach und den Knauf Flexkleber extra von Obi vertraut. Diese Kleber sind zwar nicht die billigsten, sind aber für Fußbodenheizung geeignet, und gerade bei großformatigen Fliesen soll sich wohl der Qualitätsunterschied (bessere Flexibilität durch mehr Kunststoffpartikel) bemerkbar machen. Verarbeiten ließ sich der Kleber gut, wir haben eine 10er Zahnspachtel, wie auf der Packung empfohlen, verwendet.

Die Randstreifen der Fliesen habe ich aus den 30×60 Fliesen mit dem Fliesenschneider geschnitten, dabei immer zwei Randstreifen von einer Fliese, damit die Randstreifen alle oben einen sauberen Abschluss haben. Rechnerrisch könnte man aus 30cm breiten Fliesen 4 Randstreifen schneiden, sieht aber nicht so schön aus.

Verfugt haben wir das Ganze dann 2 Tage nach dem Verlegen mit Knauf Flexfuge schnell in zementgrau. In den nächsten Tagen werde ich dann noch die Anschlüsse Wand/Boden mit Silikon verfugen.