Garage und Hofeinfahrt

Nachdem unsere Fundamente gegossen wurden, wurde nun auch unsere Garage geliefert. Das ganze dauerte nur etwa 1 Stunde, dann stand die Garage. Wir haben unsere Garage mit vormontierter Elektrik bestellt, und mussten so nur noch die Zuleitung im Verteilerkästchen anklemmen.

Nachdem die Garage nun stand, konnten wir mit der Fertigstellung der Hofeinfahrt beginnen. Die Pflastersteine hatten wir ja schon vor einigen Monaten bestellt. Vorab: Ich bin kein Profi, sondern lediglich Hobby-Landschaftsgärtner, und habe die Arbeiten nach bestem Wissen und Gewissen ausgeführt. Das dies vielleicht nicht unbedingt alle gängigen Vorschriften erfüllt, ist mir bewusst.

Zuerst habe ich den Anschluss für die Abwasserrinne vorbereitet, das heißt, an die richtige Position gesetzt. Anschließende die ACO Rinne laut Einbauempfehlung des Herstellers setzen. Wir haben uns für die “günstige” ACO Self Serie entschieden. Diese ist PKW befahrbar und für ca 22€/m im Baumarkt oder beim Baustoffhändler zu erhalten. Die Rinne selbst hat ein Wasserspiegelgefälle (also eigentlich kein Gefälle) und wir in der Waage eingebaut. Ich habe die Rinne auf ca 10cm Beton gesetzt und jeweils die Reihe Pflaster vor und nach der Rinne ebenfalls fest auf Beton gesetzt. Damit wird die Rinne auch noch von außen gestützt, was hoffentlich zur Haltbarkeit der Rinne beiträgt.
Die Rinne immer vom Abfluss weg setzen, denn dieser ist ja fix. die Rinne aus Polymerbeton lässt sich problemlos mit der Flex (Winkelschleifer) kürzen, die Abdeckung mit der Eisensäge.

Nachdem die Rinne gesetzt war, konnte ich beginnen den Untergrund vorzubereiten. Der Mineralbeton wurde bereits vor einiger Zeit vom Landschaftsgärtner unseres Vertrauens mit einem schweren Rüttler (500KG+) verdichtet. Ich habe lediglich die obere Schicht korrigiert (Höhen ausgeglichen) und mit einem kleinen Rüttler  nochmals verdichtet.

Die Ausgangshöhe habe ich so gewählt, dass 8cm Pflaster und ca 4cm Split eingebaut werden können. Durch das Abrütteln der Pflastersteine verdichtet sich der Split um ca 1-1,5 cm. Also etwa 10,5 cm unter fertiger Höhe (OK Pflaster).

Anschließend den Split aufbringen und abziehen. Dafür habe ich mit Richtschnüren gearbeitet und hatte zwei Eisenrohre die ich als Führung ins Splitbett gelegt habe. Nach dem Entfernen der Führungsrohre die entstandene Rinne mit Split auffüllen.

Pflastersteine setzen (wir haben MALTA Quartett von Röckelein), mit Quarzsand ausfugen und anschließend Abrütteln. Dafür haben wir einen 160KG Rüttler mit Gummimatte (wichtig, da das Pflaster sonst beschädigt wird) verwendet.

Anbei noch Fotos vom Ursprungszustand bis zur fertigen Hofeinfahrt.

 

 

Fundamente für ZAPF Fertiggarage

Einige Zeit ist vergangen, seit ich hier den letzten Artikel geschrieben habe. Aktuell stehen wir kurz vor der Lieferung unserer ZAPF Fertiggarage, weshalb ich ein paar Sätze zum Erstellen der Fundamente beitragen möchte.

Grundsätzlich erhält man nach Abschluss des Kaufvertrages mit Zapf den Fundamentplan. Wir haben uns für eine ZAPF Garage im Maß 6 x 3 m entschieden. Als Sonderausstattung haben wir ein Sektionaltor mit elektrischem Antrieb, ein Elektropaket (Kabel und Beleuchtung schon fertig verlegt), sowie eine Artica, damit die Garage nicht so schnell verwittert aussieht.

Die Fundamente können entweder von der Firma Zapf erstellt werden, oder alternativ selbst vergeben werden. Im Nachhinein betrachtet würde sich das vermutlich preislich nichts nehmen, wenn man nicht einen super Billigen Rohbauer oder Landschaftsgärtner findet, welcher einem die Fundamente erstellt. Natürlich kann man die Fundamente auch in Eigenregie erstellen, zu beachten sind hierbei aber die entsprechende Tiefe (ohne Bagger geht nichts), die Armierungen, die Höhen (1 % Gefälle von hinten nach vorne) sowie die Vorbereitung der Entwässerung.

Nach dem Erstellen der Fundamente werden diese von einer Baufirma im Auftrag von Zapf kontrolliert, ob die Abmessungen sowie die Höhen stimmen.

Anbei noch ein paar Fotos zur Fundament Erstellung.

Woche 27 – Hausübergabe

19.12.2013 – Der große Tag ist gekommen, die offizielle Hausübergabe mit unserem Bauleiter hat stattgefunden. Die Übergabe hat ca 2 1/2 Stunden gedauert, wir hatten viele Dinge bereits vorher geprüft und falls Mängel aufgefallen sind, diese festgehalten. Alles in allem hatten wir keine gravierenden Mängel, lediglich kosmetischer Art.

– Treppenstufe beschädigt -> Wird getauscht
– Außenputz verwaschen -> Hausseite wird im Frühjahr komplett neu verputzt
– Fenstergriffe beschädigt/zerkratzt
– Heizkörper beschädigt (Macke)

Dies waren aber auch schon die gröbsten Mängel. Alles wurde ins Übergabeprotokoll aufgenommen und mit einem Betrag in € bewertet. Diese Summe wird von der Abschlussrechnung abgezogen und von uns einbehalten. Die Mängel sollen bis zum 25. Januar erledigt sein.

Weitere Infos zum Einzug/Einbau der Duschkabinen sowie aktuelle Fotos folgen in den nächsten Tagen.

Woche 26 – Die letzten Arbeiten

13.12.2013 – So langsam neigt sich die Bauphase dem Ende zu und der Übergabetermin rückt näher. Die letzten Arbeiten der Handwerker werden durchgeführt. Diese Woche wurden viele Kleinigkeiten erledigt, die noch offen waren.

– restliche Fliesenarbeiten zu den Innentüren hin
– Silikonarbeiten
– Rauchmelder wurden montiert
– der kleine Riss im Estrich wurde verharzt
– Kellerfenster wurden eingestellt und Abhebeschutz für Lichtschächte montiert

Außerdem wurden wir informiert, dass die Treppenstufen am Mittwoch, den 18.12. montiert werden, nachdem der Termin am 09.12. nicht geklappt hat.

Wenn dies nach Plan klappt, werden wir am 19.12. die Hausübergabe mit unserem Bauleiter durchführen.

Woche 25 – Eigenleistung Malerarbeiten Treppe

08.12.2013 – Gestern haben wir unsere Treppe lackiert, denn eigentlich sollten morgen, am 09.12., unsere Treppenstufen montiert werden. Leider habe ich bereits am Donnerstag von unserem Bauleiter die Information bekommen, dass sich der Termin verschiebt. Neuer Termin für die Treppenstufen ist jetzt KW51, also die letzte volle Arbeitswoche vor Weihnachten. Nichtsdestotrotz haben wir uns entschieden, die Treppe bereits zu lackieren und anschließend die Baustufen wieder zu montieren.

Wir haben auf Empfehlung von Andreas vom www.hausbau-blog.org den Lack “Dickschutz” von Südwest verwendet. 0,7 l reichen für das Treppengerüst aus. Zu kaufen gibt’s diese Farbe zum Beispiel bei Prosol in Nürnberg. Wir haben uns für den Farbton “anthrazit” entschieden. Sieht super aus und ließ sich sehr schön verarbeiten. ACHTUNG: Der Lack ist lösemittelhaltig, weshalb für ausreichend Belüftung gesort werden sollte. Kinder sollten sich in dieser Zeit vielleicht nicht unbedingt im Haus aufhalten.

Woche 25 – Bodenbelag Keller

08.12.2013 – In den letzten beiden Wochen haben wir in den beheizten Kellerräumen schon einmal Fliesen verlegt. Dies hat den Vorteil, dass wir nun den Kellerflur und den großen Kellerraum “sauber” haben, denn der Estrich staubt doch recht ordentlich. Die unbeheizten Kellerräume haben wir noch nicht gefliest, da dort die Restfeuchtigkeit im Estrich noch zu hoch ist.

Vor dem Fliesen haben wir die Heizung natürlich abgestellt, denn der Boden sollte nicht aufgeheizt sein, wenn Fliesen verlegt werden. Außerdem ist zu beachten, dass frischer Estrich mit Tiefgrund vorbehandelt werden muss, sonst entzieht der Estrich dem Kleber zu schnell die Feuchtigkeit. Ich habe hierfür den Knauf Spezial Haftgrund verwendet, diesen habe ich nach Anleitung verdünnt (ca 1:3). Aufgebracht habe ich den Haftgrund mit der Rolle, ging auch recht fix.

Am nächsten Tag haben wir dann mit dem Fliesen begonnen. Zum Schneiden der großen Fliesen (30 x 60 cm) haben wir uns einen Fliesenschneider aus dem Baumarkt geliehen. Da nichts anderes in der Größe da war, mussten wir uns mit einem Nassschneider begnügen. Einerseits kann man hier sehr saubere Kanten schneiden, andererseits gibts aber auch viel Wasser-Sauerei und es dauert länger als wenn man die Fliesen bricht (Trockenschneider).

Die Fliesen haben wir im Baumarkt erstanden. Beim Kauf darauf achten, dass alle Fliesen aus einem “Brand” sind, denn Fliesen können in unterschiedlichen Bränden leicht unterschiedliche Muster haben. Für den Keller haben wir uns hier im niedrigen Preissegment bewegt, aber für 11€/qm haben wir doch sehr schöne, neutrale Fliesen gefunden. Für diesen Preis kann man zwar keine durchgefärbten Fliesen erwarten, aber optisch sind die Feinsteinzeug-Fliesen sehr schön. Durchgefärbte Fliesen haben wohl den Vorteil, dass selbst bei abgeplatzer Oberfläche der Schaden nicht so sehr auffällt, da der Rest der Fliese ja die gleiche Farbe hat.

Beim Fliesenkleber haben wir auf den Lugato Spezial Fliesenkleber von Hornbach und den Knauf Flexkleber extra von Obi vertraut. Diese Kleber sind zwar nicht die billigsten, sind aber für Fußbodenheizung geeignet, und gerade bei großformatigen Fliesen soll sich wohl der Qualitätsunterschied (bessere Flexibilität durch mehr Kunststoffpartikel) bemerkbar machen. Verarbeiten ließ sich der Kleber gut, wir haben eine 10er Zahnspachtel, wie auf der Packung empfohlen, verwendet.

Die Randstreifen der Fliesen habe ich aus den 30×60 Fliesen mit dem Fliesenschneider geschnitten, dabei immer zwei Randstreifen von einer Fliese, damit die Randstreifen alle oben einen sauberen Abschluss haben. Rechnerrisch könnte man aus 30cm breiten Fliesen 4 Randstreifen schneiden, sieht aber nicht so schön aus.

Verfugt haben wir das Ganze dann 2 Tage nach dem Verlegen mit Knauf Flexfuge schnell in zementgrau. In den nächsten Tagen werde ich dann noch die Anschlüsse Wand/Boden mit Silikon verfugen.

Woche 25 – Innentüren, Haustür und Blower Door Test 2

08.12.2013 – Diese Woche wurden die Innentüren montiert, die Haustür eingehängt und der Zweite Blower Door Test durchgeführt. Die Innentüren wurden hierbei an die entsprechenden Bodenbeläge angepasst. Wir haben uns bei den Innentüren für eine schlichte weiße Optik mit glatter Oberfläche entschieden. Auch der Türgriff hat eine moderne, schlichte Optik, und alles war im KMH Standardpreis enthalten.

Das Messprotokoll des zweiten Blower-Door Tests haben wir ebenfalls diese Woche erhalten und dabei ein sehr gutes Ergebnis beim Unterdruck-Test erzielt. Hier habe ich mal einen Artikel gefunden, was der Test eigentlich macht, bzw. wie die Messwerte einzuordnen sind: http://www.passipedia.de/passipedia_de/planung/luftdichtheit/grundprinzipien/blower_door_test

Für unser Haus nach ENEV 2009 KFW 70 Standard müssten wir, da wir keine Lüftungsanlage haben, einen Drucktestkennwert von 3.0 erreichen. Unser Haus schneidet aber deutlich besser ab und hat einen Wert von 0,6, was laut dem duchführenden Tester sogar nahe an einen Passivhaus-Standard rankommt. Nachteil eines so “dichten” Hauses: Es muss ordentlich gelüftet werden, damit genügend Luftaustausch gewährleistet wird.

Woche 24 – Sanitär Fertigmontage

26.11.2013 – Heute war der große Tag der Sanitär Fertigmontage. Alle Waschbecken, WC’s, Spiegel, Handtuchhalter usw. wurden montiert. Davon gibt’s natürlich auch Bilder. So langsam sieht es nach Badezimmer aus, fehlen nur noch die paar Fliesen zur Tür, die Silikonfugen und die Duschabtrennung, welche wir gesondert beschaffen müssen. Außerdem wurde vom Markt Neunkirchen unser Wasserzähler installiert.

Woche 23 – Laminat Skandor Hickory Explore 8.0

21.11.2013 – Am Samstag haben wir ja die CM-Messung bezüglich der Restfeuchte im EG machen lassen. Zu diesem Zeitpunkt hat die elektronische Messung im OG noch leicht zu hohe Werte angezeigt. Durch kräftiges Lüften konnten wir aber heute auch im OG mit dem Laminatboden beginnen. Dabei haben wir mit dem Laminat “Skandor Hickory Explore 8.0” von Kaindl ein paar kleine Probleme gehabt, die ich hier kurz schildern möchte. Einen ausführlichen Bericht über die Bodenbeläge werde ich in den nächsten Tagen schreiben.

Der oben genannte Laminat hat eine sogenannte Endlosoptik, das heißt es sind keine Stöße zwischen den kurzen Seiten der Bretter zu sehen, da das Design so angepasst wurde, dass das Muster fließend in einander übergeht. Bei unserer Lieferung gibt es aber ein Problem: Es gibt zwei verschiedene Dekore, bzw. bei ca 40% der Bretter ist das Design um 180 Grad verdreht. Die Stöße würden also nur passen, wenn wir die Bretter um 180 Grad drehen, was natürlich nicht geht, weil Nut + Feder dann natürlich nicht mehr passen.

In der Galerie hab ich ein Bild eines Laminatpakets mit 7 Brettern angehängt, worauf zu sehen ist. Das erste Brett und die letzten 2 unterscheiden sich von den mittleren 4 Brettern. Damit das verlegen trotzdem klappt, muss man alle Bretter sortieren, das heißt es gibt dann zwei Stapel, die in sich passen. Ein Wechsel zwischen den Stapeln ist nur möglich, wenn man mit einem ganzen Brett an der Wand beginnt, sonst sieht man den unschönen Stoß.

Zur Verdeutlichung habe ich einen richtigen und einen falschen Stoß angehängt. Ich habe diesbezüglich vom sehr kompetenten und freundlichen Kaindl Support die Bestätigung erhalten, dass dies nicht korrekt ist, und das bei der Produktion vermutlich was schief gelaufen ist. Aufgrund des mehraufwands für uns beim Verlegen wurden uns kulanterweise 10% Rabatt angeboten. Diese muss ich bei Hornbach in Verbindung mit dem Kontakt des Sachbearbeiters von Kaindl einfordern, was ich die nächsten Tage tun werde.

Woche 22 – Eigenleistung – LAN und SAT Verkabelung, Badbeleuchtung

DPP_141517.11.2013 – Auch am heutigen Sonntag waren wir nicht untätig und haben unsere Eigenleistung weiter voran getrieben. Als erstes haben wir im Badezimmer die Beleuchtung eingebaut. Wir haben hierfür bereits vor dem Anbringen der Gipskartonplatten und der Unterkonstruktion mit der Trockenbaufirma die genauen Positionen der LED-Panels festgelegt. Als die Unterkonstruktion fertig war, haben wir die benötigten Kabel verlegt und die Auslässe markiert.

Heute habe ich dann, mit freundlicher Hilfe eines Bekannten, die Panels eingebaut. Dafür eine 20 x 20 cm große Schablone angefertigt und die genauen Positionen mit Bleistift markiert. Ausschneiden aus der Decke ging mit einem Fuchsschwanz ganz gut (Achtung Dreck :-)). Die Panels angeschlossen und eingebau hat dann mein Elektriker-Freund, obwohl auch das für jemanden der ein wenig Ahnung von Elektrik hat, problemlos möglich ist. Dank des ultraflachen Trafos passt dieser problemlos zwischen Decke und Dampfsperre und auch die flachen Panele fanden problemlos Platz.

Verwendet haben wir ähnliche Panele wie hier zu sehen: LINK

Unsere Panels sind allerdings noch etwas größer (220 mm x 220 mm), haben etwas mehr Leistung, ansonsten sind sie identisch.

Außerdem haben wir im Dachboden den Multischalter angebracht und verkabelt, alle LAN-Dosen sowie die Kabel im Verteiler (Büro) mit Anschlüssen versehen, alle SAT-Dosen eingebaut und die passenden Blenden in der GIRA-Optik angebracht.

Danke an die Firma Elektro Großkopf aus Langensendelbach für die Unterstützung.