Woche 26 – Die letzten Arbeiten

13.12.2013 – So langsam neigt sich die Bauphase dem Ende zu und der Übergabetermin rückt näher. Die letzten Arbeiten der Handwerker werden durchgeführt. Diese Woche wurden viele Kleinigkeiten erledigt, die noch offen waren.

– restliche Fliesenarbeiten zu den Innentüren hin
– Silikonarbeiten
– Rauchmelder wurden montiert
– der kleine Riss im Estrich wurde verharzt
– Kellerfenster wurden eingestellt und Abhebeschutz für Lichtschächte montiert

Außerdem wurden wir informiert, dass die Treppenstufen am Mittwoch, den 18.12. montiert werden, nachdem der Termin am 09.12. nicht geklappt hat.

Wenn dies nach Plan klappt, werden wir am 19.12. die Hausübergabe mit unserem Bauleiter durchführen.

Woche 25 – Eigenleistung Malerarbeiten Treppe

08.12.2013 – Gestern haben wir unsere Treppe lackiert, denn eigentlich sollten morgen, am 09.12., unsere Treppenstufen montiert werden. Leider habe ich bereits am Donnerstag von unserem Bauleiter die Information bekommen, dass sich der Termin verschiebt. Neuer Termin für die Treppenstufen ist jetzt KW51, also die letzte volle Arbeitswoche vor Weihnachten. Nichtsdestotrotz haben wir uns entschieden, die Treppe bereits zu lackieren und anschließend die Baustufen wieder zu montieren.

Wir haben auf Empfehlung von Andreas vom www.hausbau-blog.org den Lack “Dickschutz” von Südwest verwendet. 0,7 l reichen für das Treppengerüst aus. Zu kaufen gibt’s diese Farbe zum Beispiel bei Prosol in Nürnberg. Wir haben uns für den Farbton “anthrazit” entschieden. Sieht super aus und ließ sich sehr schön verarbeiten. ACHTUNG: Der Lack ist lösemittelhaltig, weshalb für ausreichend Belüftung gesort werden sollte. Kinder sollten sich in dieser Zeit vielleicht nicht unbedingt im Haus aufhalten.

Woche 25 – Bodenbelag Keller

08.12.2013 – In den letzten beiden Wochen haben wir in den beheizten Kellerräumen schon einmal Fliesen verlegt. Dies hat den Vorteil, dass wir nun den Kellerflur und den großen Kellerraum “sauber” haben, denn der Estrich staubt doch recht ordentlich. Die unbeheizten Kellerräume haben wir noch nicht gefliest, da dort die Restfeuchtigkeit im Estrich noch zu hoch ist.

Vor dem Fliesen haben wir die Heizung natürlich abgestellt, denn der Boden sollte nicht aufgeheizt sein, wenn Fliesen verlegt werden. Außerdem ist zu beachten, dass frischer Estrich mit Tiefgrund vorbehandelt werden muss, sonst entzieht der Estrich dem Kleber zu schnell die Feuchtigkeit. Ich habe hierfür den Knauf Spezial Haftgrund verwendet, diesen habe ich nach Anleitung verdünnt (ca 1:3). Aufgebracht habe ich den Haftgrund mit der Rolle, ging auch recht fix.

Am nächsten Tag haben wir dann mit dem Fliesen begonnen. Zum Schneiden der großen Fliesen (30 x 60 cm) haben wir uns einen Fliesenschneider aus dem Baumarkt geliehen. Da nichts anderes in der Größe da war, mussten wir uns mit einem Nassschneider begnügen. Einerseits kann man hier sehr saubere Kanten schneiden, andererseits gibts aber auch viel Wasser-Sauerei und es dauert länger als wenn man die Fliesen bricht (Trockenschneider).

Die Fliesen haben wir im Baumarkt erstanden. Beim Kauf darauf achten, dass alle Fliesen aus einem “Brand” sind, denn Fliesen können in unterschiedlichen Bränden leicht unterschiedliche Muster haben. Für den Keller haben wir uns hier im niedrigen Preissegment bewegt, aber für 11€/qm haben wir doch sehr schöne, neutrale Fliesen gefunden. Für diesen Preis kann man zwar keine durchgefärbten Fliesen erwarten, aber optisch sind die Feinsteinzeug-Fliesen sehr schön. Durchgefärbte Fliesen haben wohl den Vorteil, dass selbst bei abgeplatzer Oberfläche der Schaden nicht so sehr auffällt, da der Rest der Fliese ja die gleiche Farbe hat.

Beim Fliesenkleber haben wir auf den Lugato Spezial Fliesenkleber von Hornbach und den Knauf Flexkleber extra von Obi vertraut. Diese Kleber sind zwar nicht die billigsten, sind aber für Fußbodenheizung geeignet, und gerade bei großformatigen Fliesen soll sich wohl der Qualitätsunterschied (bessere Flexibilität durch mehr Kunststoffpartikel) bemerkbar machen. Verarbeiten ließ sich der Kleber gut, wir haben eine 10er Zahnspachtel, wie auf der Packung empfohlen, verwendet.

Die Randstreifen der Fliesen habe ich aus den 30×60 Fliesen mit dem Fliesenschneider geschnitten, dabei immer zwei Randstreifen von einer Fliese, damit die Randstreifen alle oben einen sauberen Abschluss haben. Rechnerrisch könnte man aus 30cm breiten Fliesen 4 Randstreifen schneiden, sieht aber nicht so schön aus.

Verfugt haben wir das Ganze dann 2 Tage nach dem Verlegen mit Knauf Flexfuge schnell in zementgrau. In den nächsten Tagen werde ich dann noch die Anschlüsse Wand/Boden mit Silikon verfugen.

Woche 25 – Innentüren, Haustür und Blower Door Test 2

08.12.2013 – Diese Woche wurden die Innentüren montiert, die Haustür eingehängt und der Zweite Blower Door Test durchgeführt. Die Innentüren wurden hierbei an die entsprechenden Bodenbeläge angepasst. Wir haben uns bei den Innentüren für eine schlichte weiße Optik mit glatter Oberfläche entschieden. Auch der Türgriff hat eine moderne, schlichte Optik, und alles war im KMH Standardpreis enthalten.

Das Messprotokoll des zweiten Blower-Door Tests haben wir ebenfalls diese Woche erhalten und dabei ein sehr gutes Ergebnis beim Unterdruck-Test erzielt. Hier habe ich mal einen Artikel gefunden, was der Test eigentlich macht, bzw. wie die Messwerte einzuordnen sind: http://www.passipedia.de/passipedia_de/planung/luftdichtheit/grundprinzipien/blower_door_test

Für unser Haus nach ENEV 2009 KFW 70 Standard müssten wir, da wir keine Lüftungsanlage haben, einen Drucktestkennwert von 3.0 erreichen. Unser Haus schneidet aber deutlich besser ab und hat einen Wert von 0,6, was laut dem duchführenden Tester sogar nahe an einen Passivhaus-Standard rankommt. Nachteil eines so “dichten” Hauses: Es muss ordentlich gelüftet werden, damit genügend Luftaustausch gewährleistet wird.