Woche 25 – Innentüren, Haustür und Blower Door Test 2

08.12.2013 – Diese Woche wurden die Innentüren montiert, die Haustür eingehängt und der Zweite Blower Door Test durchgeführt. Die Innentüren wurden hierbei an die entsprechenden Bodenbeläge angepasst. Wir haben uns bei den Innentüren für eine schlichte weiße Optik mit glatter Oberfläche entschieden. Auch der Türgriff hat eine moderne, schlichte Optik, und alles war im KMH Standardpreis enthalten.

Das Messprotokoll des zweiten Blower-Door Tests haben wir ebenfalls diese Woche erhalten und dabei ein sehr gutes Ergebnis beim Unterdruck-Test erzielt. Hier habe ich mal einen Artikel gefunden, was der Test eigentlich macht, bzw. wie die Messwerte einzuordnen sind: http://www.passipedia.de/passipedia_de/planung/luftdichtheit/grundprinzipien/blower_door_test

Für unser Haus nach ENEV 2009 KFW 70 Standard müssten wir, da wir keine Lüftungsanlage haben, einen Drucktestkennwert von 3.0 erreichen. Unser Haus schneidet aber deutlich besser ab und hat einen Wert von 0,6, was laut dem duchführenden Tester sogar nahe an einen Passivhaus-Standard rankommt. Nachteil eines so “dichten” Hauses: Es muss ordentlich gelüftet werden, damit genügend Luftaustausch gewährleistet wird.

Woche 24 – Sanitär Fertigmontage

26.11.2013 – Heute war der große Tag der Sanitär Fertigmontage. Alle Waschbecken, WC’s, Spiegel, Handtuchhalter usw. wurden montiert. Davon gibt’s natürlich auch Bilder. So langsam sieht es nach Badezimmer aus, fehlen nur noch die paar Fliesen zur Tür, die Silikonfugen und die Duschabtrennung, welche wir gesondert beschaffen müssen. Außerdem wurde vom Markt Neunkirchen unser Wasserzähler installiert.

Woche 23 – Laminat Skandor Hickory Explore 8.0

21.11.2013 – Am Samstag haben wir ja die CM-Messung bezüglich der Restfeuchte im EG machen lassen. Zu diesem Zeitpunkt hat die elektronische Messung im OG noch leicht zu hohe Werte angezeigt. Durch kräftiges Lüften konnten wir aber heute auch im OG mit dem Laminatboden beginnen. Dabei haben wir mit dem Laminat “Skandor Hickory Explore 8.0” von Kaindl ein paar kleine Probleme gehabt, die ich hier kurz schildern möchte. Einen ausführlichen Bericht über die Bodenbeläge werde ich in den nächsten Tagen schreiben.

Der oben genannte Laminat hat eine sogenannte Endlosoptik, das heißt es sind keine Stöße zwischen den kurzen Seiten der Bretter zu sehen, da das Design so angepasst wurde, dass das Muster fließend in einander übergeht. Bei unserer Lieferung gibt es aber ein Problem: Es gibt zwei verschiedene Dekore, bzw. bei ca 40% der Bretter ist das Design um 180 Grad verdreht. Die Stöße würden also nur passen, wenn wir die Bretter um 180 Grad drehen, was natürlich nicht geht, weil Nut + Feder dann natürlich nicht mehr passen.

In der Galerie hab ich ein Bild eines Laminatpakets mit 7 Brettern angehängt, worauf zu sehen ist. Das erste Brett und die letzten 2 unterscheiden sich von den mittleren 4 Brettern. Damit das verlegen trotzdem klappt, muss man alle Bretter sortieren, das heißt es gibt dann zwei Stapel, die in sich passen. Ein Wechsel zwischen den Stapeln ist nur möglich, wenn man mit einem ganzen Brett an der Wand beginnt, sonst sieht man den unschönen Stoß.

Zur Verdeutlichung habe ich einen richtigen und einen falschen Stoß angehängt. Ich habe diesbezüglich vom sehr kompetenten und freundlichen Kaindl Support die Bestätigung erhalten, dass dies nicht korrekt ist, und das bei der Produktion vermutlich was schief gelaufen ist. Aufgrund des mehraufwands für uns beim Verlegen wurden uns kulanterweise 10% Rabatt angeboten. Diese muss ich bei Hornbach in Verbindung mit dem Kontakt des Sachbearbeiters von Kaindl einfordern, was ich die nächsten Tage tun werde.

Woche 22 – Eigenleistung – LAN und SAT Verkabelung, Badbeleuchtung

DPP_141517.11.2013 – Auch am heutigen Sonntag waren wir nicht untätig und haben unsere Eigenleistung weiter voran getrieben. Als erstes haben wir im Badezimmer die Beleuchtung eingebaut. Wir haben hierfür bereits vor dem Anbringen der Gipskartonplatten und der Unterkonstruktion mit der Trockenbaufirma die genauen Positionen der LED-Panels festgelegt. Als die Unterkonstruktion fertig war, haben wir die benötigten Kabel verlegt und die Auslässe markiert.

Heute habe ich dann, mit freundlicher Hilfe eines Bekannten, die Panels eingebaut. Dafür eine 20 x 20 cm große Schablone angefertigt und die genauen Positionen mit Bleistift markiert. Ausschneiden aus der Decke ging mit einem Fuchsschwanz ganz gut (Achtung Dreck :-)). Die Panels angeschlossen und eingebau hat dann mein Elektriker-Freund, obwohl auch das für jemanden der ein wenig Ahnung von Elektrik hat, problemlos möglich ist. Dank des ultraflachen Trafos passt dieser problemlos zwischen Decke und Dampfsperre und auch die flachen Panele fanden problemlos Platz.

Verwendet haben wir ähnliche Panele wie hier zu sehen: LINK

Unsere Panels sind allerdings noch etwas größer (220 mm x 220 mm), haben etwas mehr Leistung, ansonsten sind sie identisch.

Außerdem haben wir im Dachboden den Multischalter angebracht und verkabelt, alle LAN-Dosen sowie die Kabel im Verteiler (Büro) mit Anschlüssen versehen, alle SAT-Dosen eingebaut und die passenden Blenden in der GIRA-Optik angebracht.

Danke an die Firma Elektro Großkopf aus Langensendelbach für die Unterstützung.

Woche 22 – Eigenleistung Bodenbeläge

17.11.2013 – Die Bodenbeläge haben wir neben den Malerarbeiten ebenfalls aus dem KMH Paket gestrichen. Wir werden in allen nicht gefliesten Räumen im EG und OG Laminatböden verlegen, die Kellerräume bekommen Fliesen.

Während der Planung dieser Arbeiten sind einige Fragen aufgetaucht, die ich hier gerne als Tips & Tricks beantworten möchte:

  • Wie stelle ich fest, ob der Estrich trocken genug ist: Als erster Anhaltspunkt kann hier eine elektronische Messung mit einem Feuchtigkeitsmessgerät dienen. Diese Geräte können aber je nach Luftfeuchtigkeit das Ergebnis verfälschen. Ein professioneller Bodenleger prüft die Belegreife normalerweise mit einem CM-Messgerät. Wir haben im Bekanntenkreis zum Glück jemanden gefunden, der solch ein Messgerät besitzt. Klaus Urban, Bodenleger aus Heroldsbach bei Forchheim, hat uns freundlicherweise solch eine Messung durchgeführt. Die CM-Messung war deutlich niedriger als die elektronische und unser Estrich ist im Erdgeschoss belegreif, im Obergeschoss werden wir noch ein paar Tage warten.

    Der Grenzwert für die belegreife ist bei Heizestrichen 1,8 % CM. Einige Laminathersteller geben sogar noch niedrigere Werte auf Ihren Packungen an. Danke nochmal für die Unterstützung von Klaus Urban, anbei die Kontaktdaten, falls jemand einen Bodenleger sucht oder eine CM-Messung durchführen lassen will:

    urban fussbodenverlegung
    Büro: zur Eckenau 14, 91336 Heroldsbach
    Ausstellung: Am Kübelweiher 5, 91336 Heroldsbach
    Telefon: 09190/9959766
    www.urban-fussbodenverlegung.de
    E-Mail: info@urban-fussbodenverlegung.de

  • Untergrund vorbereiten: Der Untergrund sollte frei von groben Unebenheiten und Steinen sein, diese können die Dampfsperre beschädigen. Eine Dampfsperre ist bei frischen Estrichen auf jeden Fall notwendig, damit die noch vorhandene Restfeuchte nicht in den Laminatboden ziehen kann, dieser würde aufquellen und wäre hinüber. Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Dampfsperre einzubringen. Entweder man legt direkt auf den Estrich, bevor die Trittschalldämmung ausgebracht wird, eine PE-Dampfsperre. Die Hersteller geben hier eine Dicke von >= 0,2 mm an, sofern ich das auf der Packungsbeilage richtig entziffern konnte. Die zweite Variante ist eine Trittschalldämmung mit aufkaschierter Dampfsperre. Diese gibt es in den gängigen Baumärkten als Faltplatten von ca 10 qm Größe. In jedem Fall muss die Dampfsperre an den Stößen verklebt werden. Bei einer PE-Dampfsperre sollte man 20cm überlappen lassen und die Stöße mit wasserdichtem Klebeband verkleben. Bei den Faltplatten ist das Klebeband meist mit in der Packung enthalten.
  • Welchen Laminat: Wir haben uns letztlich für zwei verschiedene Böden für EG und OG entschieden. Der Boden für das Erdgeschoss ist BHK moderna horizon kaja eiche, erhältlich zum Beispiel bei OBI (Preis pro qm ca. 16€). Im OG werden wir Skandor Hickory Explore 8.0 von Hornbach verlegen (Preis pro qm ca. 15€). Der Hersteller des Hornbach Bodens ist Kaindl.
  • Welches Werkzeug braucht man zum verlegen: Wir haben zwar diese beiden Böden noch nicht verlegt, aber auch bei den Clicksystemen braucht man in den meisten Fällen einen Schlagklotz sowie ein Zugeisen. Außerdem entweder einen Laminatschneider (aufpassen bei breiten Böden wie den oben genannten, hier kann ein Laminatschneider aufgrund der begrenzten Schnittbreite an seine Grenzen kommen) oder eine Stichsäge/Kapp- und Gehrungssäge.

Weitere Erfahrungen bezüglich der Verarbeitung der Böden werde ich nach dem Verlegen hier veröffentlichen.

Woche 22 – Gewerk Fliesen Teil 2

17.11.2013 – Diese Woche wurden die restlichen Fliesenarbeiten durchgeführt. Die Bodenfliesen wurden verlegt und alles wurde verfugt. Anbei gibt es hierzu natürlich wieder Fotos, leider größtenteils bei schlechtem Licht aufgenommen. Alle verwendeten Fliesen lagen im Budget und auch der Aufpreis für die großflächigen Fliesen beim Verlegen wurde bei uns mit den Minderkosten verrechnet. Wir haben ja nur halbhoch gefliest in den Bädern, weshalb hier Geld eingespart wurde.

Woche 20/21 – Eigenleistung Malerarbeiten

Helfer10.11.2013 – Nun war es also soweit: Unser Bauleiter teilte uns mit, dass es am besten wäre, die Decken dort zu streichen, wo der Boden gefliest wird, bevor mit den Fliesenarbeiten am Boden begonnen wird. Macht natürlich Sinn, so erspart man sich die nervige Abkleberei. Also gut, Helfer zusammengetrommelt, Malerarbeiten geplant.

Da dies mehr Aufwand ist, als man sich immer so denkt, möchte ich hier für zukünftige Bauherren eine kleine Liste der Arbeiten machen, welche wir durchgeführt haben. Nicht dabei sind hier die Malerarbeiten im Heizungsraum, die schon vor einigen Wochen notwendig waren, damit die Heizung eingebaut werden konnte.

  • Decken im EG für das Tapezieren vorbereiten (ca 1 Manntag): Im Ergeschoss haben wir uns entschieden, die Betondecken mit Rauhfaser zu tapezieren, damit man die verspachtelten Stöße der Betonfertigteile nicht mehr sieht. Damit die Betondecken tapeziert werden können, sollte man diese mit Tiefengrund vorbereiten, damit der Untergrund nicht den Tapetenkleister völlig aufsaugt und die Tapete wieder runterkommt. Wir haben für sämtliche Grundierungsarbeiten den Tiefgrund von Obi für Innen verwendet (genaue Packungsbeschreibung gerne auf Nachfrage). Wichtig ist hierbei vor allem, dass der Tiefgrund Lösemittelfrei ist. Das hat zum einen gesundheitliche Gründe und zum anderen habe ich gelesen, soll der Tapetenkleister nicht so gut auf Lösemittel reagieren :-). Für das Auftragen des Tiefgrund haben wir uns für die Farbrolle als Werkzeug entschieden. Eigentlich sollte Tiefgrund mit einem Quast aufgetragen werden. Wer schon einmal versucht hat Tiefgrund, was flüssig ist wie Wasser, mit einem Quast an die Decke zu streichen, kennt das Ergebnis. Mehr Tiefgrund am Boden darunter als an der Decke. Mit einer Farbrolle und dem richtigen Gefühl klappt das aber ganz gut.
  • Decken im EG tapezieren (mit 4 Personen 1 Tag -> 4 Manntage): Tapezieren von Decken ist gar nicht so schwer, wenn man genügend Hände hat. Für die langen Bahnen im Wohnzimmer (5m) waren wir stets zu dritt, was dann aber ganz ordentlich funktioniert hat. Ein Helfer hat dabei die Kleisterarbeit übernommen. Verwendet wurde “Metylan Spezial” Kleister, der beste Kleister den ich für Rauhfaser kenne. Die Rauhfaser Bahnen satt einkleistern und ca 5-10 min weichen lassen (zusammenklappen), anschließend ab damit auf die Decke, mit der Tapezierbürste festdrücken, damit keine Falten entstehen, und anschließend mit dem Tapezierroller, so wie dem harten Roller für die Kanten, gut festdrücken.
  • Wände und Decken im OG für das Streichen vorbereiten (ca. 4 Manntage): Das Vorbereiten zum Streichen nimmt einige Zeit in Anspruch. Zu den Malerarbeiten gehören nämlich auch Ausbesserungen am Putz, und da gibt es reichlich Macken, die mit Gips gefüllt werden wollen. Alle Handwerker, die so im Haus unterwegs sind, verursachen immer wieder mal kleinere Schäden im Putz, welche man am besten ausspachtelt und mit feinem Schleifpapier nach dem Trocken etwas glattschleift.
    Außerdem sind beim Estrich einbauen einige Spritzer Estrich an der Wand gelandet. Diese Erhöhungen müssen natürlich mit der Spachtel oder einer Putzerkelle entfernt und glattgeschliffen werden, damit man später eine glatte Wand hat.
    Zu den Malerarbeiten gehört weiterhin das Ausspritzen der Kellenschnitte im Innenputz mit Maleracryl. Auch hierzu ein kleiner Tip, den ich von unserem Fliesenleger bekommen habe: Zum abziehen der Fugen einen alten abgebrochenen Zollstock entsprechend der gewünschten Fugenbreite formen (geht einfach indem man den Stock über den Estrich zieht) und damit die Fuge nachziehen. Die Reste des Estrichdämmstreifens müssen auch noch auf Estrichhöhe abgeschnitten werden, was am besten mit einem Cutter funktioniert.
    Bevor dann losgelegt werden kann, sollte man alle Wände und Gipskartonplatten mit Tiefengrund grundieren, da der Untergrund sonst zu stark saugt und zuviel Farbe benötigt werden würde. Zum Tiefengrund haben wir etwas günstigere Dispersionsfarbe gemischt, damit beim Grundieren schon ein kleiner Grundanstrich erfolgt. Viel sieht man beim Mischungsverhältnis 1:5 allerdings nicht, wichtig ist häufiges Aufrühren der Grundierung.
  • Streichen der Wände und Decken (ca. 8 Manntage: inklusive Treppenhaus, aber OHNE Kellerräume): Das eigentliche Streichen ist deutlich zeitaufwändiger als die Grundierung, da wir hier sehr stark darauf geachtet haben, dass die Farbe gut deckt und es gleichmäßig wird. Hierfür haben wir uns auch Profi-Farbe aus dem Farbengroßhandel geholt. Die Wahl fiel auf die Farbe “Caparol Capamaxx”, der Preis für einen 12,5 l Eimer liegt hier deutlich über dem Preis von Alpinaweiß (genaueres auf Anfrage), wir finden aber es hat sich gelohnt. Die Farbe deckt super, ist total ergiebig und dem aktuellen Eindruck nach werden wir kein zweites Mal streichen. Außerdem lässt sich die Farbe sehr schön verarbeiten und spritzt so gut wie gar nicht.
    Für die Decken im Gästebad und im Bad haben wir uns mehrere Meinungen eingeholt. Der Farbenhändler und ein bekannter Sachverständiger überzeugten uns, dass Latexfarbe die beste Wahl wäre. Grundsätzlich wurde im Bad grüner Gipskarton verbaut, welcher an sich gegen Feuchtigkeit vorbehandelt ist. Die Latexfarbe soll Eindringen von Feuchtigkeit zusätzlich verhindern. Kritiker behaupten, dass immer etwas Feuchtigkeit eindringt und diese auch wieder entweichen muss, weshalb Latexfarbe nicht gut wäre. Die von uns verwendete Latexfarbe habe ich gerade namentlich nicht im Kopf, die Farbe hat Nassabriebsklasse 1 und ist diffusionsoffen, das heißt die Wand kann trotzdem noch bis zu einem gewissen Maße atmen. Ob es richtig war, wird sich in ein paar Jahren zeigen.
    Beim Streichen der grünen Gipskartonplatten haben wir uns außerdem dazu entschieden, die Platten mit verdünnter Dispersionsfarbe (Obi Arcticweiß) vorzustreichen, damit der Anstrich mit der Latexfarbe gut deckt.

Zusammengefasst kann man festhalten, dass die Malerarbeiten gerne unterschätzt werden. Wenn man allerdings genügend Helfer hat, ist es auf jeden Fall auch relativ kurzfristig machbar. Danke an dieser Stelle an alle Helfer! Bei uns sind aktuell noch die Malerarbeiten in den übrigen Kellerräumen, sowie das Lackieren der Treppe offen. Finanziell lohnt es sich in jedem Fall, selbst wenn man eine sehr hochwertige Farbe verwendet.

Woche 21 – Gewerk Fliesen

10.11.2013 – Diese Woche wurde mit den Fliesenlegerarbeiten begonnen. Los ging’s im Gästebad an den Wänden, sowie im Badezimmer. Auch dort wurden zuerst die Wände gefliest, der Estrich für die Bodengleiche Dusche eingebaut, die Badewanne verkleidet und diverse Vorarbeiten durchgeführt. Anschließend gings dann los, nach 3 Tagen ist schon einiges an Fliesen an der Wand.

Die Fliesen haben wir bei www.fliesennetzwerk.de in Nürnberg ausgesucht. Alle Fliesen lagen zwischen 25-31 € pro qm, was in etwa dem Budget von KMH entspricht (30€ / qm). Da wir uns für Fliesen im Maß 30 x 60 cm entschieden haben, kommt für den erhöhten Verlegeaufwand (größere Fliesen sind scheinbar komplizierter zu verlegen) ein Mehrpreis von 6€ / qm hinzu.

Im KMH Standard ist geplant, das Bad raumhoch zu fliesen. In unserem Fall haben wir uns aber für die Variante “Vormauerungshöhe” entschieden, das heißt nur die Nassbereiche werden raumhoch gefliest, der Rest nur auf Vormauerungshöhe.

Das führt in Summe dazu, dass der Minderpreis für die entfallenen Flächen die Mehrkosten deckt. Sogar die Mosaiknetze für die geflieste Dusche sind im Preis mit drin. Danke hierbei nochmal an die nette Verkäuferin vom Fliesennetzwerk. Anbei noch ein Foto unserer Fliesenkombinationen im EG (Bad, Küche, Flur) und OG (Bad).

Woche 21 – Aufheizphase Estrich und das richtige Lüften

10.11.2013 – Nach 15 Tagen wohliger Wärme in unserem Eigenheim neigt sich die Aufheizphase des Estrich nun langsam dem Ende zu. Deshalb ist es an der Zeit hier für zukünftige Bauherren ein paar Infos und Tips festzuhalten. Wenn ein sogenannter “Heizestrich” verlegt wird, gibt es einige Dinge zu beachten, die uns vom Bauleiter mitgeteilt wurden:

– kein Lüften in den ersten 10 Tagen
– ab dem 11. Tag mehrmals täglich Stoßlüften (30-60 Min)
– Aufheizprogramm dauert 18 Tage

20 Tage nach Estricheinbau darf mit dem Aufheizprogramm der Fußbodenheizung begonnen werden. Die Heizung startet mit niedriger Vorlauftemperatur (ca 20 Grad) und erhöht automatisch die Vorlauftemperatur täglich, bis die volle Heizleistung erreicht ist. Zwischenzeitlich hatten wir gefühlte 40 Grad im Haus, mittlerweile, 3 Tage vor Ende der Heizphase, liegt die Vorlauftemperatur bei ca. 30 Grad, was zwar immer noch gut warm ist, aber nicht mehr so unangenehm.

Grundsätzlich können wir festhalten, dass viel Lüften dazu führt, dass sich kaum Schwitzwasser an den Fenstern bildet und die Austrocknung erheblich beschleunigt. Wir hatten hierbei fantastische Unterstützung von unseren neuen Nachbarn, Jörg & Agnes. Diese hatten einen Schlüssel und haben bis zu 3 mal täglich gelüftet, was die Trocknung des Estrich erheblich verbessert hat. So kann zum Beispiel der Fliesenleger bereits kommende Woche, etwa 42 Tage nach Estricheinbau,  mit den Fliesenarbeiten am Boden weitermachen.

Woche 19 – Alles auf einmal

28.10.2013 – Vergangene Woche wurden viele Arbeiten an unserem Häuschen gleichzeitig ausgeführt. Der Außenputz wurde aufgebracht, der Sicherungskasten installiert, der Hausanschluss an das Strom- und Telefonnetz hergestellt sowie die Heizung in Betrieb genommen. Zeitweise waren bis zu 4 Handwerksfirmen am Haus beschäftigt.

Donnerstag Nachmittag wurde dann die Heizung angeworfen und das Aufheizprogramm des Estrich gestartet. Wer nähere Informationen zur Funktionsweise der Wärmepumpe sucht, dem kann ich den Artikel von Andreas Weber auf seinem Blog nur empfehlen: Link

Zur Geräuschentwicklung: Normalerweise läuft die Wärmepumpe nicht auf 100% Last, zumindest nicht bei Temperaturen, bei welchen der Nachbar auf der Terasse sitzt. Auf der ca 7-8m entfernten Terasse des Nachbarn war von der Wärmepumpe selbst bei 100% Last nicht viel zu hören. Das Außenteil ist zudem auf Gummipuffern gelagert, was verhindern soll, dass Vibrationen des Geräts auf den Sockel übertragen werden.