Woche 23 – Laminat Skandor Hickory Explore 8.0

21.11.2013 – Am Samstag haben wir ja die CM-Messung bezüglich der Restfeuchte im EG machen lassen. Zu diesem Zeitpunkt hat die elektronische Messung im OG noch leicht zu hohe Werte angezeigt. Durch kräftiges Lüften konnten wir aber heute auch im OG mit dem Laminatboden beginnen. Dabei haben wir mit dem Laminat „Skandor Hickory Explore 8.0“ von Kaindl ein paar kleine Probleme gehabt, die ich hier kurz schildern möchte. Einen ausführlichen Bericht über die Bodenbeläge werde ich in den nächsten Tagen schreiben.

Der oben genannte Laminat hat eine sogenannte Endlosoptik, das heißt es sind keine Stöße zwischen den kurzen Seiten der Bretter zu sehen, da das Design so angepasst wurde, dass das Muster fließend in einander übergeht. Bei unserer Lieferung gibt es aber ein Problem: Es gibt zwei verschiedene Dekore, bzw. bei ca 40% der Bretter ist das Design um 180 Grad verdreht. Die Stöße würden also nur passen, wenn wir die Bretter um 180 Grad drehen, was natürlich nicht geht, weil Nut + Feder dann natürlich nicht mehr passen.

In der Galerie hab ich ein Bild eines Laminatpakets mit 7 Brettern angehängt, worauf zu sehen ist. Das erste Brett und die letzten 2 unterscheiden sich von den mittleren 4 Brettern. Damit das verlegen trotzdem klappt, muss man alle Bretter sortieren, das heißt es gibt dann zwei Stapel, die in sich passen. Ein Wechsel zwischen den Stapeln ist nur möglich, wenn man mit einem ganzen Brett an der Wand beginnt, sonst sieht man den unschönen Stoß.

Zur Verdeutlichung habe ich einen richtigen und einen falschen Stoß angehängt. Ich habe diesbezüglich vom sehr kompetenten und freundlichen Kaindl Support die Bestätigung erhalten, dass dies nicht korrekt ist, und das bei der Produktion vermutlich was schief gelaufen ist. Aufgrund des mehraufwands für uns beim Verlegen wurden uns kulanterweise 10% Rabatt angeboten. Diese muss ich bei Hornbach in Verbindung mit dem Kontakt des Sachbearbeiters von Kaindl einfordern, was ich die nächsten Tage tun werde.

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